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Kunst & Kultur an der Nordsee

Die Nordsee ist immer ein Begriff gewesen, welcher eng mit Kultur, Kunst, Tradition und kulinarischen Genüssen verbunden war. Inspiriert durch die Weite der Landschaft und des Meeres, ist die Nordsee Anziehungspunkt bzw. Kunstobjekt für viele Maler und Literaten. Berühmte, aber auch viele einfache Künstler leben in der Region und lassen sich täglich von Neuem inspirieren. Neben vielen traditionellen Künstlern gibt es auch eine große Gemeinde moderner Künstler.

Museen, Ausstellungen und Vorträge erzählen vom schönen und oft hartem Leben an der Nordseeküste. Brauchtümer und überlieferte Tradition werden groß geschrieben und zum Teil noch immer gelebt. Bedeutende Bauten und Denkmäler zeugen von der kreativen Schaffenskraft der Menschen und berichten still über die Geschichte. Mit ihrem Charme ist die Nordsee eine große Kulisse für Kunst- und Kulturveranstaltungen jeglicher Art. Bauten und alte Ruinen, Kathedralen, Schlösser und wunderschöne Parks bieten gelungene Szenerien für Konzerte, Theateraufführungen oder Festivals.

Eine Illustration aus der von Theodor Storm geschriebenen Novelle `Der Schimmelreiter´.

Illustrationen von Alexander Eckener

Immer wieder kam es an der Küste zu schweren Sturmfluten, die teilweise auch die Küstenlinie stark veränderten. So sind einige nordfriesischen Inseln bzw. Halligen erst nach einigen Sturmfluten entstanden. Auch heute werden diese noch durch die Gezeiten und Sturmfluten in ihrem Aussehen verändert. Kulturell sind die Menschen an der Nordsee durch diese Katastrophen stark geprägt worden, noch immer haben sie großen Respekt vor der Gewalt der Natur.

Auch kulinarisch hat die Nordsee einiges zu bieten. Neben Krabben, den Muscheln und den zahlreichen Fischsorten haben z.B. auch der ostfriesische Salzwiesenhase sowie der Grünkohl eine lange Geschichte und Bedeutung. Zahlreiche Restaurant laden Urlaubsgäste dazu ein, diese typischen Gerichte zu genießen.

Früher war die Hanse der Schwerpunkt der Schifffahrt. Wichtige Kontore befanden sich im norwegischen Bergen, dem flandrischen Hansekontor in Brügge und dem Stalhof im englischen London. Der Stadt Brügge kam eine Sturmflut im Jahre 1134 sogar zu Gute, da hierdurch eine tiefe Fahrrinne entstand, die das Einlaufen in die Stadt erst möglich machte. Heute gibt es zwar die Hanse im ursprünglichen Sinne nicht mehr, es werden jedoch weiterhin große Teile des europäischen Im- und Exports über die Nordsee abgewickelt.

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